Mitgliederversammlung

Der Vorstand des Vereins zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften (VFOS) hat auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins am 18. März im Vereinsheim der Marinekameradschaft eine positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Zudem wurden Positionen im Vorstand neu besetzt und ein Ausblick auf die weitere Arbeit gegeben. Rund 15 öffentliche Veranstaltungen hatte der Verein 2025 allein oder in Kooperation mit Partnern organisiert und durchgeführt. Der Kontakt zu den Partnerstädten Epinay-sur-Seine (Frankreich) und Rushmoor (England) wurde weiter gefestigt, während die Beziehungen zu Lomonossow (Russland) aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine seit nunmehr vierJahren ruhen.


Höhepunkte des vergangenen Jahres waren u.a. die Veranstaltungen rund um den 8. Mai mit der Ausstellung „Geraubte Kindheit“, die in Kooperation mit der Initiative Opferdenkmal und der Stadt Oberursel durchgeführt wurden sowie die erstmalige Teilnahme als Kooperationspartner an den Oberurseler Literaturtagen mit einer Lesung des jungen Autors Alexis Pierre aus der Partnerstadt Epinay-sur-Seine. Zudem unterstützte der VFOS den einwöchigen Aufenthalt von 35 Kindern und Jugendlichen aus der ukrainischen Stadt Vasylkiv im August personell und finanziell.


Langjährige Tradition sind zudem die Präsentationen des VFOS im Rahmen des Europatages,
des Brunnenfestes sowie zum Oberurseler Weihnachtsmarkt und beim Weihnachtsmarkt in Epi-
nay-sur-Seine. Zum Weihnachtsmarkt und zum Brunnenfest in Oberursel konnten auch im ver-
gangenen Jahr wieder Gäste aus Frankreich und England begrüßt werden. Zudem lud der Verein unter dem Motto „Kunst & Kulinarik“ im Februar und Oktober zu einem französischen bzw. britischen Filmabend mit kulinarischer Begleitung in die Portstraße Jugend & Kultur ein. Mit Sommerfest, Wintergrillen und anderen Zusammenkünften sorgt der VFOS zudem für ein vielfältiges und zugleich motivierendes Vereinsleben. Auch finanziell ist der Verein sehr gut aufgestellt, wie der Kassenbericht zeigte und die Kassenprüfer in ihrem Bericht bestätigten.

 

Neben der Rechenschaftslegung standen in diesem Jahr auch Vorstandswahlen auf dem Pro-
gramm. Dabei wurden Luytsia Zenker und Birgit Röher als Beisitzerinnen jeweils wiedergewählt.
Neu als Beisitzer im Vorstand ist Michael Reuter. Nicht mehr für den Vorstand kandidiert hatte
Andrea Einig. Im Namen des gesamten Vorstandes bedankte sich unter dem Beifall der anwe-
senden Mitglieder der Vorsitzende Helmut Egler bei Andrea Einig für ihr Engagement. Die Wahl-
periode der übrigen Vorstandsmitglieder läuft noch. Als Kassenprüfer fungieren auch weiterhin
Michael Stoll und der in diesem Jahr erneut für zwei Jahre gewählte Barry Massey.

 

Beim Ausblick auf das aktuelle Jahr wurde deutlich, dass auch für 2026 wieder eine ganze Reihe öffentlicher Veranstaltungen geplant sind. Neben Bewährten wie der Veranstaltungsreihe „Kunst & Kulinarik“, der Teilnahme am Europatag, dem Brunnenfest sowie den Weihnachts-märkten in Oberursel und Epinay-sur-Seine wird es in diesem Jahr auch wieder Bürgerreisen geben. Vom 24. – 27- April (Reise ist ausgebucht) geht es in die französische Partnerstadt Epinay-sur-Seine. Vom 17. – 21. September ist eine Begegnung mit Gästen aus den Partnerstädten Rushmoor und Epinay-sur-Seine in Bonn geplant.

 

Längerfristig angelegt ist ein neues Kochprojekt des VFOSunter dem unter dem Motto „Den Partnerstädten in die Kochtöpfe geschaut“. Dabei werden zunächst spezielle Rezepte aus unterschiedlichen Jahreszeiten und von speziellen Feiertagen aus den Partnerstädten gesammelt, dann in kleineren Gruppen von Interessierten nachgekocht und später online auf der Homepage veröffentlicht.

 

Zudem wird der VFOS im Rahmen seiner Möglichkeiten die sich anbahnenden freundschaftl-ichen Beziehungen der Stadt Oberursel nach UlsanNamGu in Südkorea und Vasylkiv in der Ukraine unterstützen.

 

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung bedankte sich der VFOS-Vorsitzende Helmut Egler für das Engagement der Mitglieder im zurückliegenden Jahr und machte dabei deutlich: „Der VFOS lebt vom Zusammenhalt und dem Engagement seiner Mitglieder, denn unsere Vorhaben können wir nur gemeinsam umsetzen. Zusammen mit weiteren Partnern, wie beispielsweise der Stadt Oberursel, aber auch mit anderen Vereinen und Institutionen wollen wir als VFOS einen aktiven Beitrag dafür leisten, dass die Städtepartnerschaften auch in Zukunft lebendig und fest im Oberurseler Alltag verankert bleiben.“