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Verein zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften e.V.

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Lomonossow

Winogradow freut sich übers gute Ergebnis

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OberurseI. Die Zeit konnte sich sehen lassen. 20 Minuten und 47 Sekunden brauchte Michail Winogradow am Samstag für die 5000-Meter-Strecke beim Oberurseler Stadtlauf. Auch der 41-Jährige, Leiter des Sportamtes in Oberursels künftiger Partnerstadt Lomonossow, zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Laufergebnis. Zumal er nicht mehr so oft zum 2011-02-09 19:44:00Trainieren komme wie früher, so der Sportlehrer. Viel Lob gab es von ihm für die "hervorragende Organisation" des Laufes durch den Kultur- und Sportförderverein.

Michail Winogradows wahre sportliche Leidenschaft ist aber das Tennis. Mitglieder des Vereins zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften, die sich um den Gast aus Lomonossow kümmerten, stellten ihm daher die Anlagen von Tennis und Badminton OberurseI an der Mainstraße als Beispiel für ein Privatunternehmen im Sport vor. Außerdem stand am Samstagabend ein Besuch beim Tennisclub Oberstedten auf dem Programm. Dort kam Winogradow mit einigen Oberurselern ins Gespräch. Für den Tennisclub versprachen die Vorstandsmitglieder Peter Möller und Ernst Schubert "sportliche Entwicklungshilfe". Sie wollen demnächst Tennisschläger sammeln und nach Lomonossow bringen. Bei der Oberurseler Stadtverwaltung informierte sich Winogradow am Freitagvormittag über das Sportwesen in OberurseI. Dazu standen ihm der Leiter der Abteilung Kultur, Sport und Städtepartnerschaften, Nils P. Graf Lambsdorff, und sein Mitarbeiter Peter Schüßler Rede und Antwort. Auch Bürgermeister Gerd Krämer (CDU) gesellte sich hinzu. Lambsdorff und Schüßler zeigten dem Gast anschließend kommunale und vereinseigene Sportstätten.

Aus: Taunus-Zeitung 22.10.2002, S. 16

 

Schnelle Partner beim Stadtlauf

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270 Starter in Oberursel/ Sieg für Friedrichsdorfer Wodniok

OBERURSEL. Der Mann mit der Startnummer 768 ist nur Insidern aufgefallen. Leuten, die die seltsamen Buchstaben auf seinem Aufwärmtrikot als "Stadt Lomonossow" zu identifizieren in der Lage waren. Oder einfach wussten, dass der Sportamtsleiter der neuen russischen Partnerstadt beim 14. Oberurseler Stadtlauf im Rahmen der Taunuskerb mitrennen wollte. Als einziger Vertreter der Oberurseler Partnerstädte übrigens, die gleichwohl alle eine Einladung vom Partnerschaftsförderverein erhielten.

Der Mann mit der Nummer 768 auf der Brust verhielt sich auch im Rennen unauffällig, es war ja ein "Jedermannlauf" .Im Wettstreit mit 67 weiteren Männern, Frauen, Kinder und Jugendlichen ließ er dennoch durchblicken, dass OberurseI nächstes Jahr eine Partnerstadt mit einem sportlichen Sportamtsleiter bekommt. Die 5000 Meter hat der 41-Jährige bei zehn Grad und kaltem Wind ("In Russland ist es schon kälter") locker absolviert. Seine Zeit von 20:47 Minuten kann sich sehen lassen, in der Altersklasse waren nur zwei Läufer schneller, insgesamt bedeutete es Platz 14 für den Gast aus Russland, der zu einem Informationsbesuch in OberurseI weilt. Der zwei Jahre jüngere CDU-Parteichef Lothar Köhler (23:20 Minuten) muss da noch üben, sein Parteifreund Bertram Huke, Vizelandrat in der Wetterau und Ex-Bürgermeister von Königstein, fand seine Zeit (27:53 Minuten) sogar "Spitze für einen Büromensch". Und überhaupt: "Ich bin ja froh, wenn ich meine Frau noch sehe." In der zweiten 2,5-Kilometer-Runde durch die Altstadt hat er sie nicht mehr gesehen, sie war eineinhalb Minuten früher im Ziel, Sohn Nillas (12) war noch eine Minute schneller.

Eine Woche vor dem großen Marathon in Frankfurt war der Stadtlauf einmal mehr Anziehungspunkt für viele ambitionierte Hobbyläufer für einen letzten Formtest. Im Hauptlauf über 10000 Meter gingen mehr als 200 Frauen und Männer an den Start, den Siegerkuss von Brunnenkönigin Carmen I. verdiente sich der Friedrichsdorfer Adrian Wodniok, der in respektablen 32:49 Minuten das Ziel erreichte. Schnellste Frau war die erst 16-jährige Natascha Schmitt von der Frankfurter Eintracht auf dem Gesamtplatz 34 in 40:24 Minuten. Nur zehn Minuten länger brauchte Frank Käding aus Stierstadt trotz doppeltem Handicap: Er schob einen Doppel-Kinderwagen mit zwei Babys vor sich her -die fast die ganze Zeit schliefen. Laufen hat Zukunft, denkt der veranstaltende Sportausschuss im Kultur- und Sportförderverein OberurseI (KSfO). Dem Vernehmen nach plant er für das kommende Jubiläumsbrunnenfest einen Halbmarathon in Oberursel. jüs

Aus: Frankfurter Rundschau, 21.10.2002, R45, S. 28

 

Lomonossows Sportamtsleiter rennt beim Kerbelauf mit

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Der Leiter des Sportamts von Oberursels russischer Partnerstadt Lomonossow, Michail Winogradow, lief am 19. Oktober beim Oberurseler Kerbelauf die 5.000 Meter-Strecke mit. Der 41-Jährige ereichte in seiner Altersgruppe den dritten Platz.

Betreut wurde er vom Partnerschafts-Förderverein. Er führte er Gespräche im Rathaus und informierte sich über das Sportwesen in Oberursel. Winogradow hat sich auf die Ausschreibung des Kultur- und Sportfördervereins als einziger Teilnehmer aus den Partnerstädten angemeldet. Er weilte zum ersten Mal in Oberursel. Die wahre Leidenschaft des 41-Jährigen ist das Tennisspielen. Am Abend des Rennens gab der Partnerschaftsverein in den Räumen des Tennisclubs Oberstedten einen kleinen Empfang für den Gast. Vertreter des Tennisclubs Oberstedten und des Turnvereins Bommersheim zeigten Interesse an Tennis- und Volleyballaktivitäten.

Winogradow hielt sich vier Tage in Deutschland auf und kehrte dann wieder nach Hause zurück. Von Oberursel war er begeistert.

Michail Winogradow vor dem Lauf

 

Partnerschaft mit Lomonossow steht nichts mehr im Wege

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Nach dem ersten offiziellen Besuch einer Oberurseler Delegation Ende Juni 2002 in Lomonossow kann die Partnerschaft zwischen beiden Städten nichts mehr bremsen. Das Oberurseler Stadtparlament hatte den Weg dahin am 20. Juni mit zwei Beschlüssen frei gemacht: Der Magistrat wurde beauftragt, Verhandlungen mit der Stadtverwaltung von Lomonossow zwecks Abschluss einer Partnerschaft zu führen, und ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahre 1996, nach dem es keine Partnerschaft mit einer osteuropäischen Stadt geben sollte, wurde aufgehoben. Am 29. August beschloss das Stadtparlament einstimmig den vom Magistrat vorgelegten Partnerschaftsvertrag. Er soll 2003 in Lomonossow und 2004 in Oberursel feierlich unterzeichnet werden.

Teilnehmerin der offiziellen Delegation im Juni, die unter der Leitung von Bürgermeister Gerd Krämer stand, war auch das für Lomonossow zuständige Vorstandsmitglied des Partnerschaftsfördervereins, Dr. Roswitha Rietschel-Kluge. Dabei waren außerdem Stadtverordnetenvorsteher Dieter Rosentreter, Dr. Stefan Ruppert (Vorsitzender der FDP-Fraktion), Joachim Weiße (Vorsitzender der CDU-Fraktion), Dr. Eggert Winter (Fraktionsvorsitzender der SPD), Peter Hartmann (Leiter des Geschäftsbereichs Soziales in der Oberurseler Stadtverwaltung), Jürgen Funke (Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH) und Arga Argustein (Dolmetscherin).

In Lomonossow trafen die Gäste mit den stellvertretenden Leitern der Territorialverwaltung, Wladimir Maslobojschikow und Waleri Schipgunow, der Kulturamtsleiterin Elena Karmanowa und der Vorsitzenden des Freundschaftsvereins "Kalinka", Marina Achromowa, zusammen. Der bisherige Leiter der Territorialverwaltung, Eduard Rjabow, kam ebenfalls; er ist aber inzwischen zum Koordinator von Baumaßnahmen im Vorfeld der 300-Jahr-Feier der Gründung Sankt Petersburgs berufen worden.

Schon in Kürze sollen die Partnerschaftsschilder am Eingang Oberursels um das von Lomonossow ergänzt werden.

Besuch in der kuenftigen russischen Partnerstadt Lomonossow

 

Erste Bürgerreise aus Lomonossow zum Brunnenfest

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Vom 22. bis 30. Mai 2002 hielt sich zum ersten Mal eine größere Anzahl von Bürgern aus der russischen Stadt Lomonossow in Oberursel auf. Auf Einladung des Partnerschaftsfördervereins besuchten 21 Gäste die Brunnenstadt. Sie wohnten bei Familien und konnten Stadt und Umgebung gründlich kennen lernen.

Die Besucher waren Mitglieder des Freundschaftsvereins "Kalinka", der die Städtepartnerschaften der Ostseestadt betreut. Sie kamen mit ihrer Vorsitzenden Marina Achromowa Mit dabei war auch das Musikerehepaar Nikolai Kasakow und Irina Serebrowa, das beim Brunnenfest, an Schulen und in Altenheimen auftrat.

Die Gäste erwiderten einen Besuch von Vertretern der Oberurseler Vereine im Juni vergangenen Jahres, bei dem die Möglichkeiten für partnerschaftliche Verbindungen erkundet worden waren. Inzwischen haben sich die Beziehungen auch auf offizieller Ebene so gefestigt, dass mit dem Abschluss einer offiziellen Städtepartnerschaft zu rechnen ist. Gasteber war der Verein zu Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften.

Auf dem Besuchsprogramm standen neben dem Besuch des Brunnenfestes die Besichtigung der Kindergärten Regenbogenland und der Liebfrauengemeinde, des Städtischen Kinderhauses im Camp King, ein Besuch im Seniorentreff Altes Hospital und im Georg-Stangel-Haus, beim Kleingärtnerverein Oberursel in der Ebertstraße, der Stadtbücherei, Fahrten an den Rhein, nach Bad Homburg und Frankfiurt. Bürgermeister Gerd Krämer begrüßte die Gäste im Rathaus und verabschiedete sie beim letzten gemeinsamen Abend im Vereinsheim des TV Bommersheim.

Betreut wurden die Gäste vom Lomonossow-Ausschuss des Partnerschaftsfördervereins unter Leitung von Dr. Roswitha Rietschel-Kluge, der Rainer Hoffmann besonders zur Seite stand.

Ausflug an den Rhein, Weinprobe im Kloster Eberbach, Besichtigung der eindrucksvollen KircheDas Ehepaar KasakowPicknick am Rheinufer in Assmannshausen

 


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