Letztes Update 6. April 2010 Druckversion


Marina Achromowa geehrt als Ehrenbürgerin von Lomonossow

In einer feierlichen Zeremonie wurde die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins "Kalinka" aus Lomonossow die Ehrenbezeichnung als „Ehrenbürgerin der Stadt Lomonossow“ verliehen. Lomonossow würdigt mit dieser Anerkennung die langjährige Arbeit von Frau Achromowa, die bereits in den 1990er Jahren nach der Perestroika den Kontakt mit Oberursel gesucht hatte um die Möglichkeit für eine Städtepartnerschaft zu prüfen. Nach intensiven Gesprächen führte unser Verein die erste Bürgerreise nach Lomonossow im Jahr 2001 durch, der Gegenbesuch erfolgte 2002, und schließlich wurde im Juli 2003 die Städtpartnerschaft in Lomonossow geschlossen und 2004 in Oberursel durch Gegenzeichnung ratifiziert.

"Nach vielen Jahren schwieriger Beziehungen zur russischen Bezirksverwaltung in Petrodworetz ist nun ein erster Schritt zu einer Normalisierung zwischen dem Verein "Kalinka" und der Bezirksverwaltung getan", so Rainer Hoffmann, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften e.V. "Mit Verleihung der Ehrenbezeichnung an Frau Achromowa wird stellvertretend auch den Mitgliedern und Freunden von "Kalinka" für die intensive Arbeit gedankt, die sie im Rahmen der Völkerverständigung selbstlos durch Vereinsarbeit in Russland und Deutschland geleistet haben. Wir wünschen uns nun ähnlich partnerschaftliche Arbeit, wie sie zwischen Stadtverwaltung Oberursel und unserem Verein in Sachen Städtepartnerschaften an der Tagesordnung sind", so Hoffmann abschliessend.

Frau Achromowa reist am Mittwoch zum Brunnenfest in Oberursel an und wird voraussichtlich auch am Stammtisch des Städtepartnerschaftsvereins VFOS am Mittwoch teilnehmen. Mit dabei ist die Musikerfamilie Kasakow aus Lomonossow, die ebenfalls zum Brunnenfest anreist und mehrere Auftritte u.a. im „Europadorf“ des Vereins absolviert.

 

Brunnenfest vom 28.-31.5.2010

Ein buntes Programm erwartet Sie im Europadorf am Brunnenfest. Hier bieten selbstverständlich wieder die Partnerstädte aus Epinay, Rushmoor und Lomonossow ihre zahlreichen kulinari-schen und kulturellen Angebote an. Aus Epinay wird diesmal eine 15-köpfige Delegation vom dortigen Partnerschaftsverein erwartet, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Espinasse. Aus Rushmoor kommen Frank und Carol Rust, Brian Fagg, Bill Barron und Alan Ferrier, der gerade in das Stadtparlament von Rushmoor wiedergewählt wurde, sowie Nikki Gilbert, Mark Price und Harry Rogers, die am Sonntag am Brunnenfestlauf teilnehmen werden. Aus Lomonossow kommt unsere allseits bekannte Marina Achromowa.

Ebenfalls kommt die Hawley Place School aus Rushmoor um musikalische Darbietungen aufzu-führen. Hannah, Laura, Joanna, Charlotte, Zoe, Arianna, Maddy, Jessie, Rachael, Alex, Beth und Lilia heißen die Schülerinnen der Hawley Place School aus Großbritannien. Sie sind glücklich an so einem bedeutenden Ereignis wie dem Brunnenfest teilnehmen zu dürfen. Alle sind Mitglieder des Schulchores und zwischen 13 und 15 Jahre alt (oder jung). Neben Singen haben noch viele Tanzen und Theater als Hobby.

An kulturellem Programm im Europadorf bieten wir am Freitag bereits eine Neuentdeckung: Das Akustik-Duo Beautiful Mind, das sind Andrea und Dieter Gruber aus Neu-Anspach, hat sich überwiegend den leiseren Tönen verschrieben. Sie spielen Neues und Altes in eigener Interpre-tation zweistimmig arrangiert. Gesungen werden Lieder von Carly Simon, Norah Jones, Fleet-wood Mac, Genesis, Katie Melua und viele mehr. In Oberursel sind sie bereits im Kulturcafé Diana aufgetreten und haben jetzt ihr Debüt auf dem Brunnenfest. Ein interessanter Auftakt zum Brunnenfest im Europadorf am Freitag Abend um 20 Uhr

Am Samstag bieten wir ab 15 Uhr wieder Kaffee und Kuchen an, dazu gibt es eine Unterhal-tungsmischung durch verschiedene Auftritte von Lars Eichstädt (e-Piano), Frederick Aarnoutse (Gitarre), Hawley Place School (Rushmoor) und Familie Kasakow. Am Abend gibt es dann ab 19:30 Uhr wieder den Solo-Auftritt des englischen Sängers und Gitarristen Robert Brusell. Als er vor Jahren zum ersten Mal bei uns im Europadorf auftrat schaffte er sich sofort eine treue Fangemeinde. Seine Mischung aus Pop, Folk, Blues und Country aus den 60er, 70er und 80er Jahren trifft mitten ins Herz und die Zuhörer schwelgen in Erinnerungen oder singen mit.

Am Sonntag bieten wir ab 15 Uhr wieder Kaffee und Kuchen an, dazu gibt es eine Unterhal-tungsmischung durch verschiedene Auftritte von Hawley Place School, Familie Kasakow, Shan-ty-Chor Oberursel (ca. 18:00 Uhr) und Herbys Musikladen ab 20 Uhr. Ob am Fuß des Taunus oder irgendwo anders "Herby's Musikladen" steht für swingende Musik, welche die Zuhörer be-geistert.

Am Montag öffnet das Europadorf ab ca. 18 Uhr mit einem Unterhaltungsprogramm ab 20 Uhr, darunter eine Santana Cover Band aus Oberursel, Hawley Place School und Familie Kasakow. Zum Abschluss gibt es dann wieder das Feuerwerk, das auch im Europadorf zu sehen ist.

An allen Tagen mit dabei ist wieder der Ausländerbeirat der Stadt Oberursel mit einem Stand, der von der Kenia Kinderhilfe kulinarisch betreut wird. Neben Informationen für ausländische Mitbürger wird über die Arbeit des Ausländerbeirats informiert und nach weiteren Interessenten zur Mitarbeit gesucht, schließlich sind dieses Jahr im Herbst Wahlen zum Ausländerbeirat in Hessen.

Kuchenspenden erbeten!
Für unser Angebot von Kaffee und Kuchen am Brunnenfest benötigen wir noch Kuchenspenden für Samstag und Sonntag. Bitte melden Sie sich bei Beate Kratsch (Tel. 06171-52163) oder Dr. Roswitha Rietschel-Kluge (Tel. 06171-56163) oder Rainer Hoffmann (Tel. 06171-926141).

Auf- und Abbauhelfer gesucht!
Für den Aufbau am 28. Mai und dem Abbau am 1. Juni suchen wir noch Helfer. Bitte vorbei-kommen und mit Hand anlegen. Verbindliche Hilfezusage bitte Carsten Jörges mitteilen, Tel. 06181-2948028

Stammtisch am 26. Mai mit Familie Kasakow (Lomonossow)

Der Stammtisch des Vereins zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften e.V. (VFOS) hat am 26. Mai die Musikerfamilie Kasakow aus der russischen Partnerstadt Lomonossow (bei Sankt Petersburg) zu Gast. Vater Nikolai Kasakow, Mutter Irina, sowie die Söhne Wladimir und Iwan bilden zusammen die Familien-Gruppe Soloveyko (Nachtigall), die Gewinner des gesamtrussischen Volksmusik Festivals in den Jahren 1995 und 2000 war.

Auf Einladung des Vereins sind sie zum Brunnenfest angereist um die Oberurseler und ihre Gäste mit Russischen Volksliedern, internationalen Volksliedern und Eigenkompositionen zu unterhalten. Zum Einsatz kommen dabei auch typische russische Instrumente wie z.B. Bayan (Akkordeon), Balalaiken, Schäferhörner, Holzlöffel, Rassel und Flöte.

Anlässlich des Internationalen Straßentheaters wird Soloveyko ebenfalls am Samstag Abend in Kronberg am Tanzhausplatz auftreten.

Der Stammtisch ist am 26. Mai im Kolleg der Gaststätte "Rippsche" am Borkenberg und beginnt um 19:00 Uhr. Neben einer Übersicht des Programms vom "Europadorf" und zahlreichen Gesprächskontakten mit den Kasakows ist sicher eine kurze Hörprobe aus dem Programm der Kasakows zu erwarten.

Europatag am 15. Mai in Neu-Anspach

Zum traditionellen Europatag des Hochtaunuskreises unter dem Motto «Freunde Europas» am kommenden Samstag laden Landrat Ulrich Krebs (CDU) und das Europabüro des Hochtaunuskreises in diesem Jahr nach Neu-Anspach ein. An der Veranstaltung, die von 10 bis 15 Uhr läuft, nimmt auch die Stadt Oberursel gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften teil und präsentiert sich an einem eigenen Stand, wie auch zahlreiche andere Städte des Hochtaunuskreises und deren Partnerschaftsvereine, die sich mit je einem Stand vor dem Bürgerhaus Neu-Anspach in Form eines großen Europamarktes vorstellen.

Am Oberurseler Stand wird Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) gemeinsam mit Brunnenkönigin Sina I. und ihrem Brunnenmeister, dem Hessentagspaar, Vertretern des Vereins zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften sowie Mitarbeitern der Stadtverwaltung anzutreffen sein.

Ab 10 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches und interessantes Programm: Schülerinnen und Schüler aus den Partnerstädten Neu-Anspachs präsentieren gemeinsam mit hiesigen Schülerinnen und Schülern die Ergebnisse vorangegangener musikalischer Workshops.

Die Besucher sind eingeladen, an einem Europa-Quiz teilzunehmen: Als Hauptpreis winkt eine Reise für zwei Personen zum Deutschen Bundestag nach Berlin!

 

Rushmoor hat gewählt

Die Tories liegen auch in der Oberurseler Partnerstadt Rushmoor vorne. Dort fanden parallel zu den Parlamentswahlen im Land auch gleichzeitig Nachwahlen zum Stadtparlament statt. Von den neun turnusmäßig wählenden Wahlbezirken gingen zwei an die Labour-Partei und sieben an die Konservativen. Wiedergewählt als Abgeordneter wurde Alan Ferrier, der manchen Oberurselern als Mitglied des «Twinning Committee» aus Rushmoor bekannt ist – er wird auch wieder zum diesjährigen Brunnenfest kommen, das am 28. Mai eröffnet wird. Knapp verfehlt hat June Smith, ebenfalls vom «Twinning Committee», ihren Parlamentssitz mit der Labour-Partei. Auch sie wird dem Taunus demnächst einen Besuch abstatten, beim Europatag des Hochtaunuskreises am 15. Mai in Neu-Anspach. Im Wahlkreis «Aldershot» wurde der konservative Gerald Howarth als Abgeordneter in das britische Unterhaus gewählt, das dem Deutschen Bundestag entspricht.

 

Theatergruppe Apelsin zu Besuch in Oberursel

Aus unserer russischen Partnerstadt kommen ab Sonntag wieder die Schüler der Schultheatergruppe "Apelsin" nach Oberursel. Neben der Gesamtschule am Gluckenstein (Bad Homburg) sind verschiedene Aufführungen am Gymnasium, der Waldorfschule und der Feldbergschule vorgesehen. Gespielt werden 5 Szenen aus "Der Revisor" von Gogol. Dazu kommen noch einige Ausflüge z.B. auf die Burg Königstein und Seedammbad, sowie eine offizielle Begrüssung durch Bürgermeister Bum am Dienstag.

Am Freitag, 7.5.2010, findet ab 19h die Abschiedsveranstaltung mit anschliessendem gemütlichem Beisammensein im Café Portstrasse statt. Wir würden uns freuen möglichst viele unserer Mitglieder und Freunde zu dieser Veranstaltung begrüssen zu können.

Regionalwahlen: Sozialisten in Epinay an der Spitze

Bei den französischen Regionalwahlen am 21. März hat in Epinay-sur-Seine auch im zweiten Wahlgang die Liste hinter dem Kandidaten der sozialdemokratischen PS, Jean-Paul Huchon, mit 67,18 Prozent am besten abgeschnitten, gefolgt von der Liste hinter Valérie Pecresse von der Sarkozy-Parteil UMP und verbündeten Gruppen mit 32,82 Prozent der Stimmen. In der Region Île de France, zu der Epinay gehört, schafften die Listen Huchon 56,69 und damit 142 Sitze im Regionalrat, Pecresse 43,31 Prozent und 67 Sitze. Nur diese beiden Listen standen noch zur Wahl. Die Wahlbeteiligung lag in Epinay bei 35,78, in der Region bei 47,14 Prozent.

Gewählt wurde nach Listen. Die Listen werden auf Regionalebene gebildet, die Listenkandidaten innerhalb der beteiligten Departements aufgestellt. Wenn keine Liste im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht, treten die Listen, auf die mehr als zehn Prozent der Stimmen entfielen, eine Woche später in einem zweiten Wahlgang an. Im zweiten Wahlgang können sich Listen, die im ersten mindestens 10 Prozent der Stimmen erhalten haben, mit Listen verbinden, auf die im ersten Wahlgang mindestens 5 Prozent der Stimmen entfallen sind.

Im zweiten Wahlgang hatte sich Huchon mit den Listen hinter Cécile Duflot von den Grünen und Pierre Laurent von den Kommunisten/Partei der Linken zusammengetan. Die Liste Pecresse blieb unverändert. Aus Epinay schaffte über die Liste Huchon der frühere Beigeordnete Yannick Trigance den Einzug in den Regionalrat. Die auf der Pecresse-Liste gesetzte derzeitige Zweite Beigeordnete des Bürgermeisters von Epinay, Brigitte Espinasse, schaffte den Einzug nicht.

Die Sitzverteilung ist kompliziert. Die Liste mit den meisten Stimmen bekommt vorab ein Viertel der Sitze (prime majoritaire) im Regionalrat (conseil régional). Die übrigen drei Viertel der Sitze werden dann proportional auf alle Listen, die mehr als 5 Prozent der Stimmen bekommen haben, verteilt, einschließlich der siegreichen Liste, die dadurch weitere Sitze erhält. Innerhalb der Listen werden die zur Verfügung stehenden Sitze auf die Kandidaten in den Departements proportional nach der Anzahl der dort jeweils auf die Liste abgegebenen Stimmen verteilt. Der Regionalrat Île-de-France hat 209 Sitze. 29 entfallen zurzeit auf Kandidaten aus dem Departement Seine-Saint-Denis, zu dem Epinay gehört.

Die Regionen haben besondere Aufgaben in den Bereichen Transportwesen, Entwicklung, Wirtschaft, Wohnungsbau, Bildung, Ausbildung und Umwelt. Auf deutsche Verhältnisse übertragen entsprechen sie der Ebene der Länder. Allerdings ist Frankreich nach wie vor ein zentralistischer Staat, keine Föderation.

Die Amtszeit der Regionalräte, ursprünglich sechs Jahre, endet 2014. Dann sollen aus den 26 Regionen 15 Territorien (territoires) werden und Territorialräte gewählt werden.

Lomonossows neues Stadtparlament fördert Städtepartnerschaften

Am 4. März nahm der neue Munizipalrat von Oberursels russischer Partnerstadt Lomonossow die Arbeit auf. Das zehnköpfige Stadtparlament war am 2. Februar neu gewählt worden, nachdem die erste Wahl am 1. März vergangenen Jahres nach Unregelmäßigkeiten annulliert werden musste. Die Munizipalräte wurden am Freitag am 26. Februar vom Leiter der Verwaltung des Bezirks Petrodworez, Walentin Schewtschenko, und dessen Stellvertreterin Galina Sentschenka vereidigt. Zur Vorsitzenden wählte das Parlament die bisherige Leiterin des Gymnasiums Nr. 426, Swetlana Srjachowa. Sie hat Oberursel bereits besucht und als Schulleiterin besonders den Austausch von Schultheater- und anderen Schülergruppen gefördert. Sie übt ihr neues Amt hauptamtlich aus und hat die Schulleitung abgegeben.

Weitere Informationen hier.

Rainer Hoffmann neuer Vorsitzender des Partnerschaftsvereins

Bei der Mitgliederversammlung des Partnerschaftsvereins am 25. Februar wurde Rainer Hoffmann zum Nachfolger von Dr. Christoph Müllerleile zum Vorsitzenden gewählt. An die Stelle Hoffmanns als bisheriger stellvertretender Vorsitzender rückte Hansjörg Schlegel, bisher Beisitzer im Vorstand auf. Die Beisitzer wurden durch Emily Calvelli-Adorno ergänzt. Sie soll künftig als Vorsitzende des Rushmoor-Ausschusses anstelle der auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Beisitzerin Andrea Einig-Homann fungieren.

Die Ämter wurden jeweils auf ein Jahr besetzt. 2011 steht turnusmäßig die komplette Neuwahl des Vorstands an. Zu Kassenprüfern wurden auf zwei Jahre Reinhart Stoll und Silke Welteke gewählt.

Dr. Müllerleile begründete sein Ausscheiden aus dem Vorstand mit dem Wunsch, das Amt nach elf arbeitsreichen Jahren einem Jüngeren anzuvertrauen, der gut eingearbeitet ist. Er wolle sich stärker seinen beiden Kommunalmandaten und seinem Beruf als Journalist und Berater widmen. Die Tätigkeit als Mandatsträger und Vereinsvorsitzender führe zu Rollenkonflikten, die er vermeiden wolle.

Rainer Hoffmann und Bürgermeister Hans-Georg Brum würdigten Müllerleile und wiesen darauf hin, dass in Müllerleiles elf Amtsjahren viel Aufbau- und Kontaktarbeit beim Verein geleistet worden sei. Die Mitgliederzahl habe sprunghaft auf 187 zugenommen. Zu den Partnerstädten habe sich nicht zuletzt auf Müllerleiles Initiative die russische Stadt Lomonossow gesellt. Die Aufteilung der Arbeit auf drei relativ selbständige Ausschüsse habe die Kontakte zu den Partnerstädten vertieft.

Während der Sitzung wurde auch der die Ausschüsse betreffende Teil der Satzung so geändert, dass sie dem Vorstand noch effektiver zuarbeiten und dabei ein Eigenleben innerhalb des vom Vorstand gesetzten Rahmens entwickeln können.

Rückblick auf rege Aktivitäten

Der Vorstand ließ das Jahr 2009 mit einem von den Vorstandsmitgliedern wechselweise verlesenen bebilderten Jahresbericht Revue passieren. Carsten Jörges erstattete den Kassenbericht. Winfried Schmidt und Reinhart Stoll haben die Kasse geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Der neue Vorsitzende, Rainer Hoffmann, gab einen Ausblick auf kommende Aktivitäten. Dazu gehören insbesondere eine Wochenendreise nach Lothringen zum Haus von Robert Schuman, das Brunnenfest Ende Mai, das Weinfest im August mit zahlreichen Besuchern aus Lomonossow, die im Rahmen einer Bürgerreise kommen, eine Gedenkfahrt nach Verdun und an die Somme Ende August und die Weihnachtsmärkte in Rushmoor, Oberursel und Epinay. Besondere Hoffnungen legt der Verein auch auf eine Beteiligung an der Programmgestaltung im Internationalen Dorf während des Hessentags 2011 vom 10. bis 19. Juni 2011 in Oberursel.

Jahresbericht und Satzungsänderungen können im Internet unter www.vfos.de eingesehen werden. Presseberichte zum Vorstandswechsel.

Der neue Vorstand des Partnerschaftsvereins mit (von links) Emily Calvelli-Adorno, Heiko Rohde und Cäcilia Bind (Beisitzer), Carsten Jörges (Schatzmeister), Dr. Roswitha Rietschel-Kluge und Beate Kratsch (Beisitzer), Hansjörg Schlegel (stellvertretender Vorsitzender) und Rainer Hoffmann (Vorsitzender). Auf dem Bild fehlt Schriftführer Ekkehart Kratsch.

Trauer um Sonia Chevreau

Tiefbewegt haben wir vom Tode von Frau Sonia Chevreau, der Gattin des Bürgermeisters von Oberursels französischer Partnerstadt Épinay-sur-Seine erfahren. Sie starb am 5. Februar 2010 an Leukämie. Noch kurz vor Weihnachten haben wir mit ihr an der Seite ihres Mannes in Epinay einen unbeschwerten Festabend zum 45-jährigen Partnerschaftsjubiläum erlebt (siehe Foto unten). Unser tiefes Mitgefühl gilt Hervé Chevreau und seiner Familie. Ein Trauergottesdienst findet am Freitag, 11. Februar, um 10:30 Uhr in der Kirche Ste. Cécile in Epinay statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt auf Korsika.

Beim Weihnachtsmarkt in Epinay 45 Jahre Partnerschaft gefeiert

Zum traditionellen Epinayer-Weihnachtsmarkt und zu einem Festabend aus Anlass des 45-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Oberursel und Epinay, lud der Epinayer Partnerschaftsverein vom 11. bis 13. Dezember 2009 eine Delegation des Oberurseler Partnerschaftsvereins und Bürgermeister Hans-Georg Brum in die Stadt an der Seine ein. Am Weihnachtsmarkt, den die Oberurseler Stadtverwaltung in den 90er Jahren mit ins Leben gerufen hatte, nimmt der Partnerschaftsverein seit 2002 teil. Wie immer teilte er sich den Stand mit den Freunden aus Epinay, die die zahlreichen Besucher mit schmackhafter Crêpe bewirteten, während die Oberurseler vor allem mit Glühwein punkteten. Für die vielen Kinder gab es Süßigkeiten aus Deutschland zu niedrigen Preisen. Überschüsse werden mit solchen Weihnachtsmärkten kaum erzielt. Es geht in erster Linie um die Kommunikation mit den Einheimischen und schlicht um die Präsenz der deutschen Partnerstadt. Bürgermeister Brum nutzte die Gelegenheit zu offiziellen Gesprächen mit seinen Amtskollegen in Epinay.

Mehr zum Weihnachtsmarkt und zur Jubiläumsfeier.

Jubiläumsabend der Association des Jumelages d'Épinay-sur-Seine am 11. Dezember 2009 im Restaurant "Les Oiseaux" in Epinay mit - von links - Stéphane Bratkowsky, Hans-Georg Brum, Dr. Christoph Müllerleile, Gilles und Christiane Lescauwier, Hervé Chevreau und Gattin Sonia. Foto: Brigitte Espinasse.

Auch in Lomonossow steht 2011 ein großes Fest bevor mit 300-Jahr-Feier

Für die Städtepartnerschaften war der Festakt zu den Jubiläen mit Oberursels Partnerstädten Epinay-sur-Seine, Rushmoor und Lomonossow am 10. Oktober das Ereignis des Jahres. Neben diesen offiziellen Feierlichkeiten mit Vertretern aus allen Partnerstädten – auch aus Koggenland (NL) – gab es im Jahr 2009 aber noch zahlreiche andere Treffen, Arbeitsgespräch und Besuche hier und in den Partnerstädten, stellte Bürgermeister Hans-Georg Brum in einem Jahresrückblick am 14. Dezember fest. . Die Planungen für die beiden kommenden Jahre laufen bereits auf Hochtouren. Vor allem mit Lomonossow, das im Jahr 2011 seine 300-Jahr-Feier begehen wird, stehen bereits zahlreiche Termine an.

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Bücheraustausch der Stadtbüchereien von Oberursel und Rushmoor

Populäre englische Romane und Sachbücher befinden sich unter den Buchgeschenken der Rushmoorer Stadtbüchereien an die Partnereinrichtung in Oberursel. Brian Fagg, Frank Rust und Bill Barron vom Rushmoorer Partnerschaftsverein übergaben am 28. November mehrere Dutzend Bücher an die stellvertretende Leiterin der Oberurseler Stadtbücherei, Heidi Jost-Smarzoch. Mit dabei waren Bürgermeister Hans-Georg Brum und Vertreter der Partnerschaftsvereine.

Näheres hier.

Weihnachtsmarkt wieder mit Partnerstädten

Beim Oberurseler Weihnachtsmarkt vom 26. bis 29. November waren auch die Partnerstädte Epinay-sur-Seine, Lomonossow und Rushmoor mit Ständen vertreten. Die Epinayer Gäste boten französische Leckereien zum Verkauf an; die Lomonossower kamen mit Bliný, Piroggen, Wodka und einem Samowar. Die Rushmoorer hatten Christmas Pudding, Weihnachtsbier und Schmuck dabei. Die Stände standen im Rathaus. Dort gab es auch eine kleine Fotoausstellung über Begegnungen einst und jetzt in den Partnerstädten. Der Kunst- & Handwerkermarkt, in dessen Rahmen die Partnerstädte sich präsentierten, wurde von Bürgermeister Hans-Georg Brum eröffnet.

Gern gesehener Gast beim Oberurseler Weihnachtsmarkt: Marina Achromowa, Vorsitzende des Vereins "Kalinka" in Lomonossow. Foto: Christoph Müllerleile

Weitere Fotos hier.

Brunnenkönigin beim Weihnachtsmarkt in Rushmoor

Oberursels Brunnenkönigin Isabelle I. war am Wochenende 21./22. November 2009 Ehrengast beim Weihnachtsmarkt der Partnerstädte in Oberursels englischer Partnerstadt Rushmoor. Sie repräsentierte die Brunnenstadt bei zahlreichen Veranstaltungen und bot mit dem Oberurseler Partnerschaftsverein an einem Verkaufsstand Weihnachtliches aus Deutschland an. Außer ihr waren aus Oberursel Rainer Hoffmann, Raimund Mohr, Iris Startup und Evelin Weyrauch dabei. Ex-Brunnenkönigin Claudia Sterzel, die Isabelle begleiten sollte, fiel wegen eines gebrochenen Fußes aus, so dass Isabelles Bruder René Helbach kurzfristig einspringen musste.

Beim Weihnachtsmarkt in Rushmoor ging es vor allem um Kommunikation mit den Besuchern. Aber auch der Absatz ließ nicht zu wünschen übrig. Im Bild Rainer Hoffmann und Raimund Mohr (rechts im Bild) mit Kunden. Foto: Iris Startup

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Epinayer Gäste beim Volkstrauertag

Noch haben es die Oberurseler Partnerstädte nicht geschafft, sich gegenseitig zu Gedenktagen einzuladen. Der Oberurseler Partnerschaftsverein hat deshalb zum zweiten Mal die Initiative ergriffen, die Freunde aus der französischen Partnerstadt Epinay-sur-Seine zum Volkstrauertag einzuladen. Diesmal kamen die Zweite Beigeordnete Brigitte Espinasse und Stéphane Bratkowski, beide als Vorstandsmitglieder des Epinayer Partnerschaftsvereins, zur zentralen Gedenkfeier am Sonntag auf den Alten Friedhof. Neben Bürgermeister Hans-Georg Brum und dem stellvertretenden Partnerschaftsvereins-Vorsitzenden von Oberursel, Rainer Hoffmann, richteten auch sie eine Friedensbotschaft an die zahlreich erschienenen Bürger.

Bei der Gedenkfeier auf dem Friedhof in Weißkirchen gedachte VFOS-Vorstandsmitglied Cäcilia Bind als Vertreterin des Vereins mit einem Kranz der dort beigesetzten Zwangsarbeiter. Die Feier wurde dort vom Sozialverband VdK und der Freiwilligen Feuerwehr gestaltet.

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Beim Gang zu den Gräbern der Zwangsarbeiter von links Monika Seidenather-Gröbler, Stéphane Bratkowski, Ekkehart Kratsch und Rainer Hoffmann. Foto: Brigitte Espinasse

Wer möchte über Eindrücke von Lomonossow schreiben?

Waren Sie schon einmal oder mehrmals in Lomonossow und haben Sie Lust, Ihre Erlebnisse, Eindrücke oder Gedanken dazu zu Papier zu bringen?

Es gibt einen aktuellen Anlass dazu, und zwar einen literarisch-heimatkundlichen Wettbewerb der Bibliothek Nr. 4 der Stadt Lomonossow. Thema „Es gibt eine goldene Stadt...". Das Projekt ist dem 300-jährigen Bestehen von Oranienbaum-Lomonossow 2011 gewidmet. Es soll daraus ein literarischer Almanach hervorgehen, der im Mai des Jubiläumsjahres 2011 präsentiert werden soll.

Gesucht werden

• Prosa: Erzählungen, Essays, Reportagen, Notizen (in allen Sprachen)
• Poesie: Lyrik, Balladen, Lieder, Verserzählungen (nur in russischer Sprache)

Die Beiträge sollen sich befassen mit der

- Heimatregion von Lomonossow, ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
- mit den Denkmälern, ihrer Geschichte und Kultur, ihrer Natur,
- mit ihren Menschen, historischen Personen oder Zeitgenossen.

Der Umfang sollte 10 Seiten nicht überschreiten. Teilnehmen kann jede Person ab 7 Jahren.

Bitte senden Sie Ihren - deutschsprachigen - Text bis 15. Januar 2010 an Dr. Roswitha Rietschel-Kluge, Wintersteinstr. 2, 61440 Oberursel, E-Mail rklu@freenet.de, Tel. 06171-56163, unter Angabe des vollständigen Namens, Alters und Ihrer Anschrift. Schüler sollen zusätzlich Klasse, Klassenlehrer und Schulanschrift angeben. Rückfragen bitte an Frau Dr. Rietschel-Kluge richten.

Zusammen mit der Stadt Oberursel will der Partnerschaftsverein die besten Arbeiten auswählen und ins Russische übersetzen, um sie dann fristgerecht in Lomonossow einzureichen. Alle Einsendungen werden außerdem dem Verein "Kalinka" zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt. Sie werden nicht zurückgegeben. Deshalb vor Versand Kopie anfertigen.

Zwei vorangegangene Wettbewerbe dieser Art hatten sich mit der 300-Jahr-Feier Sankt Petersburgs und dem Thema "60 Jahre ohne Krieg" befasst. An letzterem hatten sich auch Oberurseler beteiligt. Die besten Wettbewerbsbeiträge sollen in einem Buch erscheinen.

Der Wortlaut der russischen Ausschreibung in deutscher Übersetzung kann hier heruntergeladen werden.

Gretel Portefaix 80

Ohne Margarete Portefaix, von ihren vielen Freunden liebevoll Gretel genannt, wäre die Verbindung zwischen Oberursel und Oberursels französischer Partnerstadt Epinay-sur-Seine vermutlich bald wieder eingeschlafen. Seit 1965 ist sie unverzichtbare Dolmetscherin und einfach „Mädchen für alles“ bei offiziellen und inoffiziellen Begegnungen, die es seitdem zwischen der Brunnen- und der Seinestadt gegeben hat. Seit Anfang der Achtzigerjahre hat sie neben ihrer Wohnung in Epinays Nachbargemeinde Saint-Gratien auch eine Wohnung in Oberursel. Sie ist Trägerin der Partnerschaftsplaketten von Oberursel und Epinay, der Ehrenplakette und der Bürgermedaille von Oberursel und ist Chevalier dans l'Ordre des Palmes Académiques der französischen Regierung, der für Verdienste um Sprache und Kultur verliehen wird. Schon während ihrer Studienzeit in Bonn hat sie sich mit ihrem späteren Gatten Pierre aktiv für die deutsch-französische Verständigung eingesetzt. Am 29. Oktober 2009 wurde sie 80 Jahre alt. Ihren Geburtstag verbrachte sie in Saint-Gratien.

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Auch Partnerstädte freuen sich auf den Hessentag

Oberursels Partnerstädte wollen den Hessentag 2011 mitfeiern und möglichst viele Bürger in den Taunus bringen. Hessentag-Teamchefs Eduard Wolczak informierte die Gäste aus den Partnerstädte beim Parnerschaftsjubiläum am 11. Oktober kurz über die Planungen. Einzelheiten wurden auch bei einem Arbeitstreffen der Partnerschaftsvereine der Partnerstädte von Epinay erörtert, das am 17. und 18. Oktober in der Nähe von Chantilly stattfand. Aus Oberursel kamen Dr. Christoph Müllerleile und Beate Kratsch. Neben Vertretern von Epinay und Oberursel nahm auch ein Verwaltungsmitarbeiter der englischen Partnerstadt South Tyneside, Russ Cochrane, teil, der nach dem Vorbild von Oberursels Partnerstadt Rushmoor die Gründung eines Partnerschaftsvereins in seinem Verwaltungsbezirk anregen will.
In Epinay gibt es Musik- und Theatergruppen, die auch auf kleineren Bühnen des Hessentags auftreten könnten und deren Teilnahme der Epinayer Partnerschaftsverein den Oberurseler Hessentags-Organisatoren anbieten will. Wichtig ist, dass die Künstler aus den Partnerstädten nicht im Hessentagsgetriebe untergehen, sondern das internationale Flair der Brunnenstadt glaubhaft vermitteln können.
Vereinbart wurde auch, den Schüler- und Jugendaustausch zu intensivieren. Zu Schuljahresbeginn 2010 soll zusammen mit den Schulen der Partnerstädten, Epinays Veteranenverein und Interessenten aller Altersgruppen ein besonderes Friedensprojekt veranstaltet werden. Gemeinsam sollen die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges in Verdun und an der Somme erkundet, Zeugnisse dazu in den Partnerstädten gesammelt und die Lehren aus den Weltkriegen für Kriegsvermeidung und Völkerverständigung gezogen werden. Außerdem wollen die Partnerschaftsvereine ein Projekt der in Oberursel lebenden Sozialwissenschaftlerin Professor Liselotte Bieback-Diel über Erfahrungen von Kindern in den Partnerstädten während des letzten Weltkriegs unterstützen. Auch hier sollen Schüler und Studenten einbezogen werden.

Wenig Zeit für Besichtigungen blieb den Teilnehmern des Arbeitstreffens am vergangenen Wochenende außerhalb von Epinay. Im Bild vor dem Schloss von Chantilly die Teilnehmer Françoise Bousquet, Claude Hiebel, Russ Cochrane, Stéphane Bratkowski, Christiane Lescauwier, Beate Kratsch, Jean-Louis Dibusz, Brigitte Espinasse und Dr. Christoph Müllerleile.

Platz nehmen auf dem Sessel von Präsident Sarkozy

Fotos Oberurseler und heimischer Fotografen zum Thema “Cabaret” waren vom 17. bis zum 24. Oktober beim Herbstsalon der Union des Artistes d’Épinay (UAE) in Epinay-sur-Seine zu sehen. Auf Einladung der Künstlervereinigung reiste der Vorsitzende des Photo-Cirkels im Kulturkreis Oberursel, Reinhart Stoll, zur Vernissage nach Epinay-sur-Seine.

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Stadtverwaltungen begehen Jubiläen der Städtepartnerschaften

Die Städtepartnerschaften mit Epinay, Rushmoor und Lomonossow werden in diesem Jahr 45, 20 und 5 Jahre alt. Der offizielle Festakt der Stadt Oberursel fand am 10. Oktober 2009 in der Stadthalle statt. Die Festrede hielt statt des erkrankten Justus Frantz Erster Stadtrat Dieter Rosentreter. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Musikschule Oberursel, verstärkt durch Musiker der Musikschulen von Epinay und Lomonossow, und die Kirchenchöre von St. Ursula und Liebfrauen und der Evangelischen Christuskirche. Die Veranstaltung war gut besucht.

In einer Talkrunde trafen sich auf der Bühne unter Moderation von Tim Frühling (Hessischer Rundfunk) Oberursels Bürgermeister Hans-Georg Brum, Bernadette Gautier aus Epinay, Andrew Lloyd aus Rushmoor und Valentin Schewtschenko aus Petrodworez. Aus den Partnerstädten kamen auch Vertreter der Partnerschaftsvereine, aus Lomonossow Marina Achromowa und Andrej Leizerowitsch, aus Epinay Christiane Lescauwier und Stéphane Bratkowski, aus Rushmoor Brian Jupp und Brian Fagg.

Von den Vertretern der Partnerschaftsvereine, die in den Reden immer wieder als Träger des Bürgerengagements gelobt wurden, kam bei der Feier niemand zu Wort.

Hier der Bericht in der "Taunus Zeitung" über die Veranstaltung in der Stadthalle. Hier ein Leserbrief dazu. Lesen Sie hier Marina Achromowas vorbereitete, aber nicht gehaltene Rede.

Neue Bank im Rushmoor-Park

Es regnete in Strömen im Rushmoor-Park, als die Bürgermeister von Rushmoor und Oberursel, Roger Kimber und Hans-Georg Brum, am 10. Oktober 2009 eine neue Bank einweihten. Das aus spezialbeschichtetem Holz und Metall konstruierte Sitzmöbel ist eine gemeinsame Spende der Stadtverwaltung von Rushmoor und des dortigen Partnerschaftsvereins. Deren Repräsentanten, Verwaltungsdirektor Andrew Lloyd und Vereinsvorsitzender Brian Fagg baten in kurzen Worten um Verzeihung für das englische Wetter, das sie mitgebracht hatten, und lobten das schöne Ambiente, in das die nach Südwesten ausgerichtete Bank an der Umfassungsmauer des Ehrenmals eingebettet ist. Mit dabei waren die Delegationen aus den übrigen Partnerstädten Oberursels, die aus Anlass des Jubiläums in der Brunnenstadt weilten. Der gemeinsame Rundgang um den Stadtweiher, vorbei an den dort aufgestellten Skulpturen, musste allerdings regenbedingt entfallen. Bürgermeister Brum kündigte bei dieser Gelegenheit an, er wolle sich dafür einsetzen, dass der benachbarte Teil des Maasgrunds nach der Umgestaltung "Lomonossow-Park" heißt.

Ein Prost auf die neue Bank, von links Brian Jupp, Vorsitzender der Twinning Association of Rushmoor, Andrew Lloyd, Verwaltungsdirektor von Rushmoor, Roger Kimber, Bürgermeister von Rushmoor, und Oberursels Bürgermeister Hans-Georg Brum. Foto: Müllerleile

Brassband erhält David-Welch-Wanderpokal

Der David-Welch-Wanderpokal ging in diesem Jahr an die Brassband des Karnevalvereins Frohsinn. Vorsitzender Ulfert Hahn widmet ihn seinen Schützlingen, der Jugendbrassband. “Es war kein besonders feierliches Ambiente in der Eingangshalle des Mövenpick Hotel”, schreibt die “Taunus Zeitung”, “doch für Ulfert Hahn und seine Kollegen von der Brassband Frohsinn war es ein besonderer Ort.” Am 9. Oktober 2009 bekamen sie zwischen Cafébar und Aufenthaltsraum den David-Welch-Wanderpokal von Stifter David Welch überreicht.

Mehr dazu hier.

Übergabe des David-Welch-Wanderpokals an die Brassband des Karnevalvereins Frohsinn. Im Bild von links musikalischer Leiter und Dirigent Jens Stern, David Welch, Korporationsführer Ulfert Hahn. Foto: Müllerleile

Ausstellung über Neue Russische Kunst

Eine zweiwöchige Ausstellung über Neue Russische Kunst fand bis zum 10. Oktober 2009 im "K22-Kunsthaus", Altenhöferweg 22, in Oberursel statt. Dessen Leiterin, Dr. Anneli Müller, reiste Anfang 2009 mit der offiziellen Delegation der Stadt Oberursel nach Lomonossow und knüpfte erste Kontakte zu den Künstlern vor Ort wie auch zum Kunsthaus “Anjou" an. Bei einer weiteren Reise nach Lomonossow und St. Petersburg besuchte sie die Künstlerinnen und Künstler in ihren Ateliers und arbeitete mit ihnen gemeinsam das Konzept für die Ausstellung in Oberursel aus.

Künstlerinnen und Künstler, deren Werke bei der Ausstellung “Neue russische Kunst" zu sehen waren, waren Elena Artsutanova, Victor Petrov-Grinev, Svetlana Karlychanova, Olga Moissejewa, Larissa Tamashevich, Maria Tregubenko und Tanja Voronkova.

Gäste aus Lomonossow mischten sich bei der Finissage m "K 22" mit Oberurseler Kunst- und Partnerschaftsinteressenten. Foto: Müllerleile

Erste Hochzeit Oberursel - Lomonossow

Am 12. September gaben sich in Oberursel Oliver Bind und Natalja Nikitina das Jawort. Es ist die erste Eheschließung zwischen einer Lomonossowerin und einem Oberurseler. Oliver Bind (38) ist Inhaber eines Ingenieurbüros für Lichtplanung und Elektrotechnik und ehrenamtlich als Ortsgerichtsvorsitzender in Oberursel tätig. Natalja Nikitina (24) - allgemein Natalie genannt - kam im Mai 2005 als Praktikantin erstmals in die Brunnenstadt, um ihr Deutsch zu verbessern. Sie hat in St. Petersburg Deutsch und Englisch fürs Lehramt studiert.

Die standesamtliche Trauung fand im Rathaus statt. Die kirchliche Trauung schloss sich in der katholischen Kirche St. Aureus und Justina in Bommersheim an. Zelebrant war Diakon Clemens Olbrich.

Oliver und Natalie Bind vor dem Oberurseler Rathaus. Foto: Rainer Hoffmann

Hier ist die offizielle Ankündigungsanzeige vom 5. September aus der "Taunus-Zeitung".

Hier ist ein Bericht aus der "Taunus-Zeitung" vom 14. September 2009.

Foto-Ausstellung als erste Jubiläumsveranstaltung

Im Rahmen der anstehenden Partnerschaftsjubiläen veranstaltete der Photo-Cirkel im Kulturkreis Oberursel bis zum 7. Oktober 2009 in den Räumen der Stadtbücherei am Oberurseler Marktplatz eine Foto-Ausstellung. Vernissage war am 18. September. Es sprachen Bürgermeister Hans-Georg Brum und der Vorsitzende des Kulturkreises, Lothar Wachter. Dabei waren neben zahlreichen Fotografen aus Oberursel Kolleginnen und Kollegen aus Epinay und Rushmoor, letztere vom Camera Club Farnborough.

Näheres zur Ausstellung hier.

Sauberhaftes Oberursel

Am 12. September 2009 beteiligte sich der Partnerschaftsverein erneut an der Aktion "Sauberhaftes Oberursel“ der Stadt mit Reinigung des Epinay-Platzes, Rushmoor-Parks und des Spielplatzes an der Ursemer Straße. Auch wenn der Akt eher symbolischer Natur war, zeigte er doch, dass wir uns um die Erinnerungspunkte unserer Städtepartnerschaften kümmern. Vielen Dank an Koordinator Carsten Jörges, und an Max Eberle, Beate und Ekkehart Kratsch, Nils P Graf Lambsdorff und Bärbel Rodehorst für den Einsatz. Jetzt werden noch eine Straße, ein Platz oder ein Park für Lomonossow gesucht.

Reinigung des Rushmoor-Parks durch den Partnerschaftsverein, von links Bärbel Rodehorst, Max Eberle, Nils P Graf Lambsdorff und Carsten Jörges.

Lesen Sie dazu auch die Bericht in der "Taunus-Zeitung".

Junge Leute waren glücklich in den russischen Partnerstädten

"Wir sind alle glücklich und zufrieden aus St. Petersburg heimgekehrt. Die Jugendlichen haben sich so hervorragend verstanden. Es wäre schön gewesen, wenn wir dort noch einige Tage hätten gemeinsam mit den russischen Jugendlichen verbringen können", so Carmen Schmidt, die Betreuerin der Jugendlichen aus Bad Homburg und Oberursel.
Vom 2. bis 9. August 2009 hatte der St. Petersburger Bezirk Petrodworez, zu dem auch mit Lomonossow und Peterhof, die russischen Partnerstädte Oberursels und Bad Homburgs gehören, zu einer internationalen Jugendbegegnung eingeladen.

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Großes Rushmoorer Aufgebot zum Weinfest

Zum 9. Rheingauer Weinfest vom 31. Juli bis 2. August in Oberursel kamen auch 24 Gäste aus der englischen Partnerstadt Rushmoor. Achtzehn davon waren Teil einer Bürgerreise der Twinning Association of Rushmoor und Gäste des Oberurseler Städtepartnerschaftsvereins; sechs waren offizielle Gäste der Stadt. Der Rushmoorer Partnerschaftsverein kam unter Leitung seines neugewählten Vorsitzenden Brian Jupp. Offizielle Gäste waren Bürgermeister (Mayor) Roger Kimber und Mayoress, seine Tochter Susan Milner, Oberursels Ehrenbürger David Welch mit Frau Marlene und Stadtdirektor Andrew Lloyd und Frau Hillary.

Die Gäste nahmen an Exkursionen nach Frankfurt und Büdingen teil, besuchten den Mittelaltermarkt "Oberurseler Feyerey", wurden sachkundig durch die Altstadt geführt und erlebten den Weinmarkt. Sieben waren zum ersten Mal in Oberursel.

Ein Teil der Gäste und Gastgeber bei der Exkursion nach Büdingen. Von links Mayoress Susan Milner, Mayor Roger Kimber, Adolf Janich, Rainer Hoffmann, Alan Ferrier, Ekkehart Kratsch, June Smith, Sandra Ferrier, Charlie Halliday, Christoph Müllerleile, Julia und Colin Wilson, Stewart Dyke, Maggie Jupp, Bill Baron, Elva Libscomb, Brian Jupp, Margo Dyke, Valerie Fagg, Mary Baron, Dennis Davis. Foto: Heide-Diana Massakas

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Oberurseler zum fünften Male auf Bürgerreise nach Lomonossow

Zu einer einwöchigen Bürgerreise starteten am 12. Juli 29 Teilnehmer aus Oberursel und Umgebung nach Lomonossow. Es war die fünfte Bürgerreise des Oberurseler Partnerschaftsvereins in die russische Partnerstadt. Seit 2001 reisen im Abstand von jeweils zwei Jahren wissbegierige und abenteuerlustige Oberurseler dorthin, um bestehende Bekanntschaften und Freundschaften zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und sich in dieser Stadt und deren schöner und interessanter Umgebung umzusehen.

Stadtrundgang in Lomonossow. Dr. Roswitha Rietschel-Kluge (rechts) überreicht der Leiterin des Heimatmuseums, Julia Kutschuk, eine Oberurseler Fahne. Foto: Wladimir Schurawljow

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Bildhauer aus Lomonossow arbeitete im Rushmoor-Park

Der Rushmoor-Park diente für die Zeit des 1. Oberurseler Bildhauersymposiums als Atelier unter freiem Himmel. Zehn Tage lang bis zum 21. Juli 2009 konnte man dort Künstlern bei ihrer kreativen Arbeit über die Schulter schauen und ihnen Fragen stellen. "Akzeptanz durch Transparenz", so fasste Kurator Dr. Martin H. Schmidt das ehrgeizige Projekt "1. Oberurseler Bildhauersymposium" mit dem Titel "StadtZeichen" in kurze Worte. Acht Künstler, die ihren Lebensmittelpunkt in der Brunnenstadt haben, wurden eingeladen, um in diesem öffentlichen Workshop Kunstwerke für Verweilpunkte in der Innenstadt zu setzen. Aus der russischen Partnerstadt Lomonossow kam Nikolai Karlychanow. Er bereitete zunächst die Standfläche seines erst am Vortag angelieferten Steines vor, richtete ihn dann auf und bearbeitete ihn nach einer rasch fertiggestellten Modellfigur zum Thema "Moonlight". Am 21. Juli war alles fertig. Voraus ging Schwerstarbeit, da eine solche Skulptur normalerweise viel mehr Zeit in Anspruch nimmt, als zur Verfügung stand.

Am 15. Juli kam Nikolai Karlychanow zum Stammtisch des Partnerschaftsvereins in die "Brasserie am Rathausplatz" und berichtete über seine Arbeit und aus seiner interessanten Lebensgeschichte. 1955 geboren in Kasachstan, aufgewachsen in Usbekistan, wo er auch seine akademische Ausbildung als Künstler absolvierte, kam er in den Neunzigerjahren nach Lomonossow und übernahm im Jahr 2000 das Haus Anjou, praktisch ein Ruinengrundstück. Daraus machte er mit seiner Frau Swetlana eine Künstlerkolonie und spezialisierte sich auf Seminare für Kunstschaffende und als Restaurator historischer Gebäude. Ins Ausland durfte er erst mit der Perestroika; 1994 war er erstmals in Deutschland, in Göttingen. Der Besuch in Oberursel ist sein erster, wird aber nicht sein letzter sein, wie er sagt.

Nikolai Karlychanow bei der Arbeit an der Skulptur "Moonlight" im Rushmoor-Park und mit dem fertigen Kunstwerk bei der Finnissage am 21. Juli Fotos: Müllerleile.

Lesen Sie dazu hier den Vorbericht zum Symposium und den Bericht vom Stammtisch mit dem Künstler in der "Taunuszeitung" und einen Bericht in der "Frankfurter Rundschau".

Freundschaft zum Landkreis Lomonossow vertieft

Seit 2007 bestehen freundschaftliche Beziehungen zwischen dem Partnerschaftsverein und dem Landkreis (Region) Lomonossow. So kam es, dass der Verein eine Einladung zur Teilnahme am Sommerfest des Landkreises am 28. Juni 2009 in Koporje erhielt.

Die Vorstandsmitglieder Ekkehart Kratsch und Hansjörg Schlegel fuhren im Auftrag des Vereins nach Koporje im Landkreis, um an den Festlichkeiten teilzunehmen. Sie wurden von der der Vorsitzenden des Kreistags (Regionalrat), Olga Sacharowa, und anderen Vertretern des Landkreises sowie den Organisatoren sehr herzlich empfangen und begrüßt.

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Auch Bad Homburg hat jetzt einen Partnerschaftsverein

Auch Bad Homburg hat jetzt einen Partnerschaftsverein. Am 7.Juli 2009 gründeten 32 Frauen und Männer im Katholischen Gemeindezentrum St. Marien den Internationalen Städtepartnerschaftsverein Bad Homburg v. d. H. e.V. Vorsitzende wurde die CDU-Stadtverordnete Barbara Jussen. Sie ist Vorsitzende des Jugend- und Sozialausschusses der Stadtverordnetenversammlung. Die Initiatorin der Gründung, Inge Voßmerbäumer, wurde zusammen mit der Architektin Ursula Conzelmann zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Bad Homburg war die erste Kommune im Hochtaunuskreis, die offizielle Städtepartnerschaften einging, und hat neun Partnerstädte. Während es mit einzelnen dieser Partnerstädte lebhaften Austausch gibt, bedürfen die Verbindungen mit anderen der Erneuerung und Vertiefung. Dazu reichte letztlich das Engagement der Stadtverwaltung und einzelner Gruppen allein nicht mehr aus. Der künftige Oberbürgermeister Michael Korwisi gehört zu den Befürwortern und Mitgründern des neuen Vereins. Bei der Vereinsgründung orientierten sich die Initiatoren am 1991 gegründeten Oberurseler Partnerschaftsverein.

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Großes Programm zum Brunnenfest

Bekannte Gesichter waren beim Oberurseler Brunnenfest zu sehen: Wie im vergangenen Jahr kam die Folkloregruppe „Novoselje“ aus der Region Lomonossow in die Brunnenstadt und sorgte für bunte musikalische Einlagen an den verschiedensten Stellen und Plätzen, besonders natürlich im „Europadorf“, das der Partnerschaftsverein zum sechsten Male auf der unteren Weidengasse errichtete. Zum vierten Male nach 2002, 2003 und 2006 trat die Dunlop Munnelly Academy of Irish Dance aus Rushmoor in Oberursel auf.

Die Auftritte wurden gesponsert vom in Oberursel ansässigen internationalen IT-Dienstleister Dimension Data.

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Erneut Mannschaft aus Lomonossow beim Eintracht-Turnier

Am 31. Mai und 1. Juni veranstaltete der Sport Club Eintracht 1957 e.V. (SCE) Oberursel sein 42. Pfingstturnier. Im Mittelpunkt stand das Turnier der D-Jugend (12-13 Jahre), an dem auch eine Mannschaft aus Lomonossow teilnahm. Die Buben kamen mit Trainer Witalij Bogdanow und zwei Betreuerinnen. Bogdanow kannte Oberursel schon von zwei früheren Turnieraufenthalten her.

Nicht siegen, dabei sein ist wichtig, war das heimliche Motto der Lomonossower Spieler, die wegen Visaproblemen nur zu Acht waren und diesmal nur mit personeller Verstärkung durch Spieler der Eintracht-D-Jugend antreten konnten. Sie freuten sich schließlich über den vorletzten, 11. Platz.

Neu war die Unterkunft in der Burgwiesenhalle, wo die Fußballer von Dr. Roswitha Rietschel-Kluge und ihrem Team liebevoll betreut wurden und nebenan im Freien gleich üben konnten. Die Stadt Oberursel hatte die Räume, das Rote Kreuz die Betten zur Verfügung gestellt.

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Europatag mit 45 Käsesorten aus Frankreich

45 Käsesorten aus Frankreich, alle gekennzeichnet nach den Regionen ihrer Herkunft.

Der Europatag 2009 am vergangenen Samstag, 9. Mai, auf dem Rathausplatz in Oberursel war ein schöner Erfolg. Mehrere hundert Besucher tummelten sich bei meist schönem Wetter zwischen den Ständen der Hochtaunusstädte und -gemeinden, labten sich an 45 Käsesorten aus Frankreich und vielen anderen regionalen Köstlichkeiten aus den Partnerstädten und-gemeinden und erlebten ein buntes Programm auf der Bühne.

Landrat Ulrich Krebs und das Europabüro d Hochtaunuskreises hatten alle Bürgerinnen und Bürger am 9. Mai 2009 zum traditionellen Europatag des Landkreises eingeladen. Partner bei der Ausrichtung ist in diesem Jahr die Stadt Oberursel. So fanden sich an diesem Tag zahlreiche Partnerschaftsvereine der Städte und Gemeinden des Landkreises in Oberursel ein. Unter dem Motto „Europa: gemeinsam sind wir stark“ präsentierten sich die Partnerländer in Form eines großen Europamarktes. Die Oberurseler Schulen waren zudem aufgefordert, zum Motto des Europatages Arbeiten zu erstellen, die ebenfalls auf dem Rathausplatz zu sehen waren.

Auf die Besucherinnen und Besucher wartete ein buntes Programm, das unter anderem vom IB Internationalen Bund mit dem Theaterstück „Wir sind Kinder einer Erde“, der Big Band des Gymnasiums Oberursel, der Jazz-Band der Frankfurt International School und der Musikschule Oberursel gestaltet wurde. Die italienische Folkloregruppe Ragaccida del Sole bereicherte die Veranstaltung mit Tänzen.

Der Oberurseler Partnerschaftsverein hatte die Bewirtung der Gäste übernommen. Es gab zünftig Bockwurst und Kartoffelsalat, Bier, Äpfelwein, Wasser und Limonade. Außerdem war eine Kuchentheke aufgestellt, und es gab Kaffee dazu. Acht Gäste kamen vom Partnerschaftsverein von Epinay-sur-Seine und boten 45 Käsesorten an, für jedes Jahr der Partnerschaft mit Oberursel eine.

Der Taunusclub machte mit einer Sternwanderung auf das 40jährige Jubiläum der Europäischen Wanderwege aufmerksam.

Seit 2002 richten der Hochtaunuskreis und sein Europabüro alljährlich den Europatag an jährlich wechselnden Orten und mit wechselnden Themen aus. Unter den Gästen waren diesmal der Europaabgeordnete Dr. Wolf Klinz und Regierungspräsident Gerold Dieke.

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Freie Schulwahl und deutsche Schulorganisation erstaunen russische Schulleiterinnen

Dass hessische Eltern nach der Grundschule frei über den Schulweg ihrer Kinder entscheiden können, war für die russischen Pädagoginnen aus Lomonossow, die am 20. April 2009 das Gymnasium Oberursel besuchten, genau so überraschend wie die für Außenstehende komplizierte Schulverwaltung mit Staatlichen Schulämtern, Kreisschulämtern und anderen Dienststellen, die in Hessen für den reibungslosen Ablauf des Schullebens zuständig sind.
Schulamtsdirektorin Dr. Rosemarie zur Heiden vom Staatlichen Schulamt in Friedberg informierte die siebenköpfige Fachdelegation von Schulleiterinnen und Verantwortlichen aus der Schulverwaltung aus Lomonossow und Region Petrodworez mit einer Präsentation über die hessische Schullandschaft und das deutsche Bildungssystem. Daran schlossen sich Hospitationen im Unterricht der verschiedenen Fachbereiche, ein pädagogisches Fachgespräch und eine Schulbesichtigung an. An der Veranstaltung nahmen vom Gymnasium Schulleiter Wolfgang Koehler, seine Stellvertreterin Renate Bleise, weitere Mitglieder der Schulleitung und die Koordinatorin des Schüleraustausches mit Lomonossow, Kornelia Mollenhauer teil. Von Seiten der Stadt Oberursel waren Kulturamtsleiter Udo Keidel-George und Monika Seidenather-Gröbler vertreten. Als Übersetzerin stand Mascha Banschikowa vom IB den Gästen zur Seite; auch Schülerin Inessa Komandirowa, Kl. 8b, war wegen ihrer Russischkenntnisse zugegen.

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Oberurseler Musikschüler traten in Lomonossow auf

Die Musikschule Igor Strawinsky in Lomonossow feierte im April ihr 40-jähriges Bestehen unter dem Motto "Musikfrühling in Oranienbaum". Mit dabei waren Gäste aus der Partnerstadt Oberursel. Das Streicherensemble der Musikschule Oberursel unter der Leitung der Musikpädagogin Irina Wand spielte. Die zwölf Kinder und Jugendlichen traten bei zwei Konzerten im Strawinsky-Kunsthaus und im Kulturhaus auf und nahmen an einem Wettbewerb teil. Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) nahm mit Peter Hartmann, Leiter des Geschäftsbereichs Soziales, Kultur und Sport der Stadtverwaltung, teil.

Für die Teilnahme erhielten die jungen Musiker Urkunden. Camilla Metz, Ophelia Fehlhauer und Josephine Brockmann, für ihre Soloauftritte ausgezeichnet. Die Gastgeber nutzten die Gelegenheit, das Ensemble gleich für 2011 wieder einzuladen, wenn die Wiedereröffnung des Schlossparks gefeiert werden soll.

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Städtebauliche Entwicklung in Lomonossow geht rasant voran

„Lomonossow entwickelt sich in einem rasanten Tempo. Das hätten wir bis vor kurzem noch nicht für möglich gehalten. Die Zentralregierung und die Verwaltung des Bezirks Petrodworez investieren große Summen in den Ausbau der gesamten Infrastruktur und in die Verschönerung des Stadtbildes“, stellte Oberursels Bürgermeister Hans-Georg Brum nach einem Arbeitsbesuch in der russischen Partnerstadt Mitte April fest.

Die entscheidenden Projekte hätten die Planungsphase überwunden und gehen jetzt mit Hochdruck voran. Der Ausbau der Ringautobahn und des Dammes über Kronstadt und den Finnischen Meerbusen machen rasante Fortschritte. Ein Teil dieser drei- und vierspurigen Autobahn ist bereits in Betrieb genommen. Die Fahrzeit vom Flughafen nach Lomonossow verkürzt sich dadurch von bisher rund einer Stunde auf etwas mehr als 30 Minuten. Nicht nur dass die verkehrlichen Probleme der Vergangenheit dadurch gelöst werden konnten, die Straße bietet auch die Grundlage für mehr Tourismus in der Region sowie für die Ansiedelung von weiteren wichtigen Firmen.

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Rushmoorer Radler radelten für guten Zweck durch Oberursel

Auf ihrer 1440 Kilometer langen Tour durch Europa machten neun Radler der Manor Junior School aus Oberursels englischer Partnerstadt Rushmoor am 7. April Station in Oberursel. Dort wurden sie abends vor dem Rathaus von Bürgermeister Hans-Georg Brum und zahlreichen Freunden der Städtepartnerschaften empfangen. Schon am Morgen des 8. April fuhren sie über Zwischenstopps in Saarbrücken und Reims nach Meudon bei Paris weiter. In der französischen Partnerstadt von Rushmoor trafen die Briten am 10. April ein, zurück in in Rushmoor waren sie am 12. April. Dort erwartet sie ein Empfang des Rushmoorer Partnerschaftsvereins und der Stadtverwaltung.

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Oberurseler Insektenhotel im "Jardin imaginaire" in Epinay-sur-Seine

Der „Garten der Phantasie“ in Oberursels Partnerstadt Epinay-sur-Seine hat es der Oberurseler Stadtverwaltung angetan. Kinder gestalten dort einen Garten, ernten dessen Früchte und entwickeln kreative Konzepte für dessen Gestaltung und Nutzung. Ein Insektenhotel, so wie es schon im Oberurseler Schulwald steht, könnte gut ins Konzept des“Jardin imaginaire” passen, so dachten Monika Seidenather-Gröbler und Bettina Schuster-Kunovits. Rasch wurde dieser Vorschlag nun in die Realität umgesetzt.

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Ausländerbeiräte sind unentbehrlich

Wo immer die Interessen der ausländischen Bevölkerung berührt werden, setzen kommunale Ausländerbeiräte Akzente und gestalten mit. Auch wenn dies nicht immer gleich sichtbar werde, komme das allen zugute, meinte Ulrike Foraci, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen und des Bundesausländerbeirats, am 18. März 2009 beim Stammtisch des Oberurseler Partnerschaftsvereins im Restaurant der Stadthalle. Der Vorsitzende des Oberurseler Ausländerbeirats, Hansjörg Schlegel, und Beiratsgeschäftsführer Peter Gröbler wollen sich besonders für die Teilnahme von nichtdeutschen Bürgern der Europäischen Union an den bevorstehenden Europawahlen einsetzen.
Bis zum 17. Mai müssen sich in Deutschland wohnende nichtdeutsche EU-Bürger für die Europawahl registrieren lassen, wenn sie bei den Europawahlen 1999 und 2004 noch nicht in Wählerlisten eingetragen waren. Schlegel befürchtet Unmut bei ausländischen Mitbürgern in den Oberurseler Wahllokalen am 7. Juni, wenn gleichzeitig das Europaparlament und der Bürgermeister gewählt wird. Viele ausländische Mitbürger wüssten nicht, dass ihre Wahlberechtigung für die Bürgermeisterwahl sie nicht automatisch auch wahlberechtigt für die Europawahl macht.

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Oberurseler Aquarelle in Epinay ausgestellt

Aquarelle sind in Epinay beliebt. Schon am Eröffnungstag der zweiwöchigen Ausstellung "Aquarelle aus den Partnerstädten" waren viele der sechzig ausgestellten Werke verkauft. Erstmals veranstalten zurzeit der Partnerschaftsverein von Epinay, der Kunstverein "Aquarelle, Arts et Passions" und die Stadtverwaltung von Oberursels französischer Partnerstadt gemeinsam eine Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus Epinay und deren Partnerstädten. Vertreten sind das spanische Alcobendas, das englische South Tyneside und Oberursel. Auch Oberursels russische Partnerstadt Lomonossow wurde eingeladen und hat Bilder und Künstler entsandt.

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Trauer um Marianne Borgfeld

Im Alter von 72 Jahren ist am 1. März 2009 im Frankfurter Nordwestkrankenhaus unser Mitglied Marianne Borgfeld sanft entschlafen. Sie erlag ihrem schweren Krebsleiden, das sich in den letzten Tagen verschlimmerte. Sie starb im Kreise ihrer Familie und hinterlässt Ehemann Roland, mit dem sie noch im Dezember die Goldene Hochzeit begehen konnte, drei Kinder und ein Enkelkind. Die Trauerfeier für die Verstorbene fand am 13. März auf dem Oberurseler Hauptfriedhof statt. Eine große Trauergemeinde gab Marianne das letzte Geleit.

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Zwanzig Jahre Städtepartnerschaft Oberursel - Rushmoor

Englische Partnerstadt beging Jubiläum mit Ball und Empfängen

Rushmoor/Oberursel.- Seit zwanzig Jahren sind Oberursel und der englische Verwaltungsbezirk Rushmoor südwestlich von London verschwistert. Dieses Jubiläums gedachte die Partnerstadt am 27. Februar 2009 beim traditionellen Jahresbankett des Bürgermeisters und am Vorabend bei einem Empfang des Partnerschaftsvereins. In festlichem Rahmen nahmen Vertreter von Rushmoor in Würdigung der Bemühungen um die europäische Verständigung die Ehrenfahne des Europarates entgegen.

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Gymnasium hatte 16 Jugendliche aus Rushmoor zu Gast

Dritter Schüleraustausch mit dem „Sixth Form College“ aus Farnborough

Im September 2007 war die erste Gruppe vom „Sixth Form College“, einer Oberstufenschule in Rushmoor, zu Besuch am Oberurseler Gymnasium; jetzt stand der dritte Besuch an. Vom 28. Februar bis 7. März 2009 lernten 16 Oberstufenschüler aus Rushmoor als Austauschpartner von 16 Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 des Gymnasiums die Brunnenstadt, das Rhein-Main-Gebiet und das deutsche Schulsystem kennen. Begleitet wurde die englische Schülergruppe von ihrer Lehrerin Stamatia Mukherjee. Zuständig für den Austausch und die Betreuung war auf deutscher Seite Studienrätin Annette Schneider. Die Jugendlichen waren in den Familien ihrer Partner untergebracht, mit denen sie die Abende und Wochenenden verbrachten.

Neben der Teilnahme am Unterricht und einer offiziellen Begrüßung im Rathaus erwartete die Gastschüler ein vielfältiges Programm, das von Studienrätin Annette Schneider passgenau zusammengestellt worden war. So fanden etwa ein Stadtrundgang in Oberursel und ein Ausflug nach Heidelberg (mit Schlossbesichtigung), aber auch ein Ausflug in die Bankenmetropole Frankfurt mit Termin in der Europäischen Zentralbank statt. Für Geselligkeit sorgten unter anderem ein Frühstück in der Schulcafeteria, ein Kinobesuch und ein Abendessen im Alt-Oberurseler Brauhaus. Die Stadt Oberursel unterstützte den Austausch mit Rushmoor durch einen kleinen Zuschuss zu den Reisekosten.

Eine Woche nach dem Abflug der Gäste fuhr die deutsche Gruppe des Austauschs Nr. 2 aus dem Jahr 2008 zum Gegenbesuch nach England. Es sind 25 Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe. Damit wird nach dem Pilotprojekt vor zwei Jahren der zweite Gegenbesuch in der englischen Partnerstadt stattfinden. Die Besucher erwartet ein umfangreiches Programm mit einem Tag in London, einem in Oxford, dem Besuch des Colleges, eines Musicals und einem Besuch im Rathaus mit Begrüßung durch die Stadt Rushmoor.

Das „Sixth Form College“ ist eine große Ganztagsschule mit hochmodernem Gebäude, in der Oberstufenschüler aus Rushmoor und Umgebung unterrichtet werden. Allein der Vergleich der beiden Schulwelten erweist sich für beide Seiten als sehr interessant.

Aquarell-Ausstellung in Epinay

Der Partnerschaftsverein von Epinay, der Epinayer Kunstverein "Aquarelle, Arts et Passions" und die Stadtverwaltung von Oberursels französischer Partnerstadt Epinay-sur-Seine veranstalten vom 14. bis 27. März eine Ausstellung "L'Aquarelle" mit Aquarellen von Künstlerinnen und Künstlern aus Epinay und deren Partnerstädten. Sie findet im Foyer des Epinayer Rathauses statt. Unter den Ausstellern sind die Oberurseler Künstlerinnen Lotte von Berger, Susanne Hieronymi, Birgit Morgenstern und Patricia Wunderlich. An der Vernissage am 14. März in Epinay nahmen die Künstlerinnen Morgenstern und Wunderlich teil. Vom Oberurseler Partnerschaftsverein war Vorstandsmitglied Ekkehart Kratsch dabei.

Partnerschaftsverein plant fürs Jubiläumsjahr

Der Partnerschaftsverein hat viel vor im laufenden Jahr. Neben den sich jährlich wiederholenden Terminen wie Brunnenfest und Weihnachtsmärkten stehen in diesem Jahr besonders die Teilnahme am Europatag des Hochtaunuskreises am 9. Mai in Oberursel, die Bürgerreise nach Lomonossow vom 12. bis 19. Juli und die Partnerschaftsjubiläen, die vom 8. bis 11. Oktober in Oberursel begangen werden, im Mittelpunkt der Aktivitäten. Das wurde bei der Mitgliederversammlung des Vereins am 11. Februar bekannt gegeben. Die Mitglieder bestätigten fast den gesamten Vorstand auf weitere zwei Jahre im Amt. Lediglich Klaus Heil kandidierte nicht mehr und machte Hansjörg Schlegel als Beisitzer Platz.

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15 Jahre Freundschaftsverein „Kalinka“

Am 23. Januar 2009 feierte der Freundschaftsverein „Kalinka“ in Lomonossow sein 15-jähriges Bestehen. Vor vollem Saal (rund 200 Gäste waren gekommen) brachte eine lange Reihe von Gratulanten, darunter mehrere Gruppen von Künstlern und Jugendlichen, viele offizielle Vertreter von kommunalen Einrichtungen und zahlreiche Freunde dem Verein „Kalinka“ und seiner Vorsitzenden, Marina Achromowa, Glückwünsche. Näheres hier.

Vor malerischer Kulisse gratuliert Dr. Roswitha-Rietschel-Kluge (rechts) dem Verein "Kalinka" zum Jubiläum, besonders der Gründerin und Vorsitzenden Marina Achromowa (links). Foto: Wladimir Schurawljow


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